PETRA-PETRUS-PASTARAZZI

Was, ein Blog Eintrag? Von mir? Oje, was schreib ich nur?

Nach langem hin und her hab ich mich entscheiden euch die Geschichte von den drei P's, zu erzählen. Petra, Petrus und Pastarazzi, wie alles begann......

In unserer Rubrik "Andersch Gueti Lüüt" möchten wir Freunden, Partnern, Verbündeten etc die Gelegenheit bieten, sich und ihre Projekte vorzustellen. Für Bild & Text sind die Teilnehmenden selbst verantwortlich...

Es war einmal vor langer Zeit im Manora Restaurant in Luzern. Da stand ein junger Koch mit gelocktem Haar in der Tür und war top motiviert, in seinen neuen Manor Kochkleidern, die Kochtöpfe zu schwingen.

Von meinem Arbeitsplätze in der Kuchenabteilung hatte ich direkten Blick zum Neuling, so kamen wir ins Gespräch und bald darauf wurde natürlich Gastrolike die Ausgangsszene von Luzern erkundet und das Tanzbein zu den Hip Hop Klängen der 90'er geschwungen. Daraus ist die ein oder andere Geschichte entstanden, welche mit etwas Übertreibung in den Geschichtsbüchern natürlich niedergeschrieben wurde.

In der Philosophiestunde mit Benito, erzählte er mir von seiner Geschäftsidee mit seinem Kollegen Kusi. Ravioli sollten es sein, nun gut bald darauf folgte seine Kündigung und es ging los.

Schon bald stand ich im Lindenhof zur Eröffnung der Pastarazzi Filiale, fand gefallen an der kleinen Pastamaschine im Hinterzimmer und lernte Kusi kennen. Es folgten einige Besuche, später natürlich auch in der Lindenstrasse und am Blueballs als Gast dabei. Da lernte ich auch die immer grösser werdende Pastarazzi Familie kennen.

Als dann an einem tollen Blueballsabend (natürlich ohne sinnesveränderdne Getränke) stand ich doch etwas sehr erstaunt vor dem Pastarazzi Stand, als ich den Burgkoch Claudio erblickte: Was tust du den hier, fragte ich ihn? Seine Antwort: Ich arbeite dänk bei den Königen der Pastarazzi GmbH.

Claudio und ich waren in der gleichen Berufsschulklasse und gegen ende der Lehre haben wir es doch noch geschafft unser übermotiviertes Konkurrenzdenken abzulegen und sind Freunde geworden:-)

Die Jahre zogen ins Land und Phasenweise sah ich die Ravioli Prinzen kaum. Jedoch spätestens bei der Neueröffnungen der Filialen stand ich wieder da und staunte wie die Teigaffen ihr Ravioliimperium vergrösserten. Stolz war ich die Jungs zu kennen und gönnte ihnen den Erfolg von Herzen. Natürlich war da auch mal das Thema, komm doch zu den Teigaffen wir könnten dich schon irgendwie einsetzen im Büro oder so. Meine Antwort war damals: ,,Benito ich komme dann wenn ich euer CEO werden kann.'' Mit lautem Gelächter war dann diese Diskussion auch wieder beendet.

Doch dann, 2018 schlug der Zufall zu, Benito und ich waren am gleichen Geburtstag, er machte das Catering, ich war Gast. Bei einer Raucherpause meinte Benito dann zu mir: ,,So, du kannst jetzt CEO werden im Petrus, willst du?'' Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits eine andere Stelle in Aussicht und musste das Angebot ausschlagen.

Doch wie es die alten Zauberglaskugeln so wollen, funktionierte das mit dem neuen Job nicht und ich griff zur Brieftaube, habe Benitos Nummer gewählt und gesagt: ,,Beno ich wäre jetzt bereit für den CEO Posten im Petrus, willst du noch?'' Gesagt, getan, ein paar Wochen später stand ich auf der Baustelle. Bald folgte die Eröffnung und es ging los. Nach zwei Jahren voller Tatendrang, Lockdown, Turbulenzen, tollen Momenten und einigen durchgelatschten Schuhsolen, wünschte ich mir eine Veränderung. So landete ich per Januar 2022 in Sarnen, bei den Teigaffen höchst persönlich. Nun ist es meine Aufgabe im HR und organisatorischen Bereich der Geschäftsleitung, die Männerdomäne zu unterstützen, Domi und Barbara im Büro zu nerven, die Ravioli Prinzessin raushängen zu lassen und mich ab und zu im Petrus blicken zu lassen, um den Garten in Schach zu halten, denn mit Stephanie und Lydia sind zwei Profis vor Ort, die den Petrus vorbildlich in Schach halten.

Ich muss schon sagen es geht mir gut als fast Entlebucherin im Obwaldnerland;-)

Mal schauen wie die Geschichte weitergeht.....





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